Küsten sind die Schnittstelle zwischen Wasser, Boden und Lufthülle der Erde. Sie sind komplexe Umweltzonen von großer Bedeutung, in denen sich Menschen bevorzugt niedergelassen haben und Wirtschaftsräume von großer Bedeutung entstanden sind. Ob Hochseefischerei, Überseetransport von Passagieren und Fracht oder die Freizeitindustrie - mit all den Vorzügen einer Uferlinie gehen auch Behinderungen und Risiken für die Menschen und ihre Bauwerke einher.
Der Nutzungsdruck auf die Küstenlinien der Welt nimmt immer mehr zu. Damit wächst auch die Notwendigkeit, Konflikte zwischen Naturkräften und antropogenen Umgestaltungen im Uferbereich mit wissenschaftlich ausgefeilten Lösungen nachhaltig zu entschärfen. Die Geographie leistet hierbei einen unverzichtbaren Beitrag, indem sie unterschiedliche Wissenschaften zusammenführen und synergetisch verknüpfen kann.
Was für die Geographie im allgemeinen steht, gilt für mich ganz persönlich: Mich reizt die Kombination von Daten und Erkenntnissen aus unterschiedlichen Wissenschaften zur Lösung einer Fragestellung. Der Küstenraum mit seinen vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch Gefahrenpotentialen fasziniert mich hierbei außerordentlich - ganz gleich ob in physisch-geographischen, witschaftsgeographischen oder stadtgeographischen Fragestellungen.
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